Brusttransplantation

BrusttransplantationIm wesentlichen ist die Brusttransplantation ein Vorgang, bei welcher körpereigenes Fett, von einer Stelle des Körpers dorthin transportiert wird wo zuvor die Brust war. Dies kann zum Beispiel notwendig werden, nachdem einer Patientin die Brust abgenommen werden musste. Es gibt Patientinnen, welche eben nach einer solchen Operation, keine Silikonimplantate implantiert haben möchten. In diesem Fall kann die Brusttransplantation sehr hilfreich sein. Dieses Verfahren ist noch relativ neu, und wird noch nicht sehr häufig angewendet. Das größte Problem bei dieser Art der Brusttransplantation ist es jedoch eine ausreichende Menge Fett aus einem anderen Körperteil entnehmen zu können. Vor allem bei sehr schlanken Personen kann dies zu Problemen führen.

Der Vorteil einer Brusttransplantation mit Eigenfett liegt schlicht und einfach darin, dass das Eigenfett kein Fremdkörper für die Patienten darstellt. Somit ist in aller Regel gewährleistet, dass wenn überhaupt, nur zu wenigen Komplikationen kommt. Komplikationen durch Silikon- oder Kochsalzimplantat sind häufiger als man eventuell annehmen mag. Diese werden jedoch durch die Nutzung des körpereigenen Fettes auf ein Minimum reduziert.

Zudem ist das Körpergefühl für die Patientin bei dieser Art der Brusttransplantation um ein Vielfaches besser, da es körpereigenes Gewebe und kein fester, mit Flüssigkeit gefüllter Fremdkörper ist. Mit dem körpereigenen Fett lässt sich während der Operation die weibliche Brust auch um einiges besser modellieren als dies mit Silikon- oder Kochsalzlösungsimplantaten möglich wäre. Somit trägt es auch zum Großteil für ein besseres Aussehen bei.

Notwendigkeit der Brusttransplantation

In der Regel wird diese Art der Operation dann notwendig, wenn einer Patientin zuvor eine oder gleich beide Brüste entfernt werden mussten. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn sie diese entweder durch einen Unfall, oder eine Krankheit wie zum Beispiel Brustkrebs verloren hat. Die Kosten für eine Bustransplantation bzw. ein Brustimplantat werden in solchen Fällen in aller Regel von der Krankenkasse übernommen. Da dies unter die Wiederherstellungschirurgie mit einer notwendigen medizinischen Indikation und nicht unter die Schönheitsoperationen fällt.

Für viele Patientinnen, ist es eine psychische Belastung, ihre Brüste entfernt zu bekommen. Mit einer Brusttransplantation kann man im Nachgang, diese psychische Belastung um ein Vielfaches reduzieren. Klar ist jedoch auch das vorhandene haben, die durch die Entfernung der weiblichen Brust entstanden sind, weiterhin sichtbar bleiben werden.

Die Brusttransplantation ist kein einfacher Eingriff. Es kann auch erforderlich sein das mehr als einmal operiert werden muss. In aller Regel muss vom Operateur, eine entsprechende Brustwarze nachgebildet werden. Die Empfindsamkeit dieser künstlich angelegten Brustwarze, ist selbstverständlich nicht mit der einer natürlichen Brustwarze zu vergleichen. In aller Regel ist diese eher gefühllos. Sie dient in diesem Falle lediglich der optischen Verschönerung und der Hervorhebung der weiblichen Brust.

Der Eingriff der Brusttransplantation, wird in aller Regel nur von erfahrenen Operateuren, und plastischen Chirurgen durchgeführt. Es bedarf einer Menge Erfahrung die entsprechenden Stellen für die Fettentnahme zu finden, dieses Fett entsprechend einzubringen und zu modellieren. Denn eine gewisse Symmetrie sollte bei der Brusttransplantation beibehalten werden. Bzw. im Falle dass beide Brüste rekonstruiert werden müssen, eine gewisse Symmetrie geschaffen wird.

Bei Silikon- und Kochsalzlösungsimplantaten ist die Form der Brust durch das Implantat bereits vorgegeben und kann nur in beschränktem Maße vom Operateur beeinflusst werden. Hier kann der Operateur lediglich entscheiden in welcher Art und Weise er das Implantat einsetzen möchte. Hierzu gibt es verschiedene Methoden. Insofern es aber möglich ist, und der Operateur erfahren genug ist, ist natürlich die Brusttransplantation vorzuziehen.

 


Welche Nachsorge ist bei einer Brustvergrößerung nötig?

NachsorgeEine Brustvergrößerung ist ein operativer Eingriff, der für alle Beteiligten eine große Herausforderung darstellt. Auf der einen Seite sind die plastischen Chirurgen. Die plastischen Chirurgen müssen eine fehlerfreie Operation durchführen und vorab im Gespräch die Gründe für die Brustvergrößerung erörtern. Diese sind sehr wichtig, denn oft kommt dabei heraus, dass nicht die Frau eine Brustvergrößerung will, sondern ihr Mann die treibende Kraft dahinter ist. In diesen Fällen lehnen die plastischen Chirurgen den Eingriff ab. Während der Operation kann es auch zu vielen Komplikationen kommen und kein Eingriff ist wie der andere. Von Routinearbeit kann sicherlich nicht gesprochen werden. Auf der anderen Seite sind es die Patientinnen, die sich einer Brustvergrößerung unterziehen lassen möchten. Sie müssen das nötige Geld aufbringen, denn eine Brustvergrößerung wird nicht von der Krankenkasse bezahlt. Darüber hinaus müssen sie ebenfalls in einem guten gesundheitlichen Zustand sein, wenn sie sich der Brustvergrößerung unterziehen. Je schlechter ihr Zustand ist, desto größer ist das Risiko, dass es bei der OP zu einer Komplikation kommt. Aber auch nach der OP ist es wichtig, dass die Damen ordentliche Nachsorge betreiben. Aber was heißt das eigentlich?

Nun, nach der Brustvergrößerung muss die Patientin sowieso ein paar Tage noch im Krankenhaus bleiben. Standardmäßig und zur Kontrolle, beziehungsweise Verbandswechsel. Die Brust sieht nach einer Brustvergrößerung einigermaßen ramponiert aus und muss durch den Verband gestützt werden. Dieser muss korrekt angelegt werden und dass muss ein geschultes Personal erledigen. Die Patientin hat nicht das nötige Wissen dazu. Darüber hinaus ist Geschlechtsverkehr auch noch viele Wochen nach der Brustvergrößerung keine Möglichkeit. Denn dabei kann die empfindliche Brust Schaden nehmen. Folglich ist Sport auch tabu. Hierbei muss sowieso ein BH getragen werden, zumindest noch einige Monate nach der OP. Plastischen Chirurgen raten generell dazu, dass nach einer Brust OP immer ein Sport BH Getragen wird, wenn die Dame Sport machen möchte.

Die Patientin muss sich also schonen und darf einige Zeit keine körperlichen Anstrengungen unternehmen. Letztlich ist es wichtig, dass die Patientin sich permanent darum kümmert, dass sie die Termine beim Arzt wahrnimmt. Denn Kontrolle ist bekanntlich besser. Geht sie nicht dahin, nimmt sie enorme körperliche Risiken in Kauf. Diese reichen von einem geplatzten Implantat über Schmerzen oder einer entzündeten Narbe, die sich unterhalb der Brust befindet und ein Risiko für die Patientin darstellt. Wer also gedacht hat, dass nach Brustvergrößerung die Dame sofort nach Hause kann und ihrem Alltag nachgehen kann, der irrt. Vielmehr ist es so, dass die Patientin im ständigen Kontakt mit den plastischen Chirurgen sein muss und immer wieder über ihren Gesundheitszustand informiert.

Dieser Text hat gezeigt, dass eine Brustvergrößerung einiges an Vor- und Nachsorge erfordert. Schließlich geht es hier um einen medizinischen Eingriff, der keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden darf von der Patientin. Auch die plastischen Chirurgen sind sich dessen bewusst und müssen sich immer wieder neu einstellen. Denn keine Operation ist wie die andere. Nach der Brustvergrößerung geht es darum, dass die Patientin den Anweisungen der plastischen Chirurgen folgt und sich zum Beispiel körperlich nicht verausgabt.


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