Welche Nachsorge ist bei einer Brustvergrößerung nötig?

NachsorgeEine Brustvergrößerung ist ein operativer Eingriff, der für alle Beteiligten eine große Herausforderung darstellt. Auf der einen Seite sind die plastischen Chirurgen. Die plastischen Chirurgen müssen eine fehlerfreie Operation durchführen und vorab im Gespräch die Gründe für die Brustvergrößerung erörtern. Diese sind sehr wichtig, denn oft kommt dabei heraus, dass nicht die Frau eine Brustvergrößerung will, sondern ihr Mann die treibende Kraft dahinter ist. In diesen Fällen lehnen die plastischen Chirurgen den Eingriff ab. Während der Operation kann es auch zu vielen Komplikationen kommen und kein Eingriff ist wie der andere. Von Routinearbeit kann sicherlich nicht gesprochen werden. Auf der anderen Seite sind es die Patientinnen, die sich einer Brustvergrößerung unterziehen lassen möchten. Sie müssen das nötige Geld aufbringen, denn eine Brustvergrößerung wird nicht von der Krankenkasse bezahlt. Darüber hinaus müssen sie ebenfalls in einem guten gesundheitlichen Zustand sein, wenn sie sich der Brustvergrößerung unterziehen. Je schlechter ihr Zustand ist, desto größer ist das Risiko, dass es bei der OP zu einer Komplikation kommt. Aber auch nach der OP ist es wichtig, dass die Damen ordentliche Nachsorge betreiben. Aber was heißt das eigentlich?

Nun, nach der Brustvergrößerung muss die Patientin sowieso ein paar Tage noch im Krankenhaus bleiben. Standardmäßig und zur Kontrolle, beziehungsweise Verbandswechsel. Die Brust sieht nach einer Brustvergrößerung einigermaßen ramponiert aus und muss durch den Verband gestützt werden. Dieser muss korrekt angelegt werden und dass muss ein geschultes Personal erledigen. Die Patientin hat nicht das nötige Wissen dazu. Darüber hinaus ist Geschlechtsverkehr auch noch viele Wochen nach der Brustvergrößerung keine Möglichkeit. Denn dabei kann die empfindliche Brust Schaden nehmen. Folglich ist Sport auch tabu. Hierbei muss sowieso ein BH getragen werden, zumindest noch einige Monate nach der OP. Plastischen Chirurgen raten generell dazu, dass nach einer Brust OP immer ein Sport BH Getragen wird, wenn die Dame Sport machen möchte.

Die Patientin muss sich also schonen und darf einige Zeit keine körperlichen Anstrengungen unternehmen. Letztlich ist es wichtig, dass die Patientin sich permanent darum kümmert, dass sie die Termine beim Arzt wahrnimmt. Denn Kontrolle ist bekanntlich besser. Geht sie nicht dahin, nimmt sie enorme körperliche Risiken in Kauf. Diese reichen von einem geplatzten Implantat über Schmerzen oder einer entzündeten Narbe, die sich unterhalb der Brust befindet und ein Risiko für die Patientin darstellt. Wer also gedacht hat, dass nach Brustvergrößerung die Dame sofort nach Hause kann und ihrem Alltag nachgehen kann, der irrt. Vielmehr ist es so, dass die Patientin im ständigen Kontakt mit den plastischen Chirurgen sein muss und immer wieder über ihren Gesundheitszustand informiert.

Dieser Text hat gezeigt, dass eine Brustvergrößerung einiges an Vor- und Nachsorge erfordert. Schließlich geht es hier um einen medizinischen Eingriff, der keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden darf von der Patientin. Auch die plastischen Chirurgen sind sich dessen bewusst und müssen sich immer wieder neu einstellen. Denn keine Operation ist wie die andere. Nach der Brustvergrößerung geht es darum, dass die Patientin den Anweisungen der plastischen Chirurgen folgt und sich zum Beispiel körperlich nicht verausgabt.

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